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Der nächste

TOTE SALON

Am 1. März um 19.30 Uhr
im Literaturhaus Hamburg

Stargast:
Jochen Schmidt



Wer ist Jochen Schmidt? Im Internet gibt es viele Vertreter dieses Namens. Einer ist Osteopath, ein anderer systematischer Theologe, ein dritter Kunst- und Bauschlosser. Der beste Jochen Schmidt von allen aber ist ein anderer, nämlich Schriftsteller und Mitbegründer der heutigen Berliner Lesebühnenszene. Der 1999 den Literaturwettbewerb „Open Mike“ gewann und 2004 den „Förderpreis zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“.
 
Schmidt hat komische Bücher wie „Meine wichtigsten Körperfunktionen“ und „Schmidt liest Proust“ geschrieben. Im letzten Jahr veröffentlichte er eine Serie bizarrer Kurzgeschichten von A bis Z, die jeweils sieben Wörter des gleichen Anfangsbuchstabens enthielt. Sie ist unter dem Titel „Dudenbrooks“ als Buch erschienen.
 
Was immer Schmidt tut – zur Zeit erscheint in der „FAZ“ seine gezeichnete Serie über griechische „Schmythologie“ –, Leser und Presse geraten in Verzückung. Er wird gepriesen als „radikal subjektiv“ („Spiegel“), als „niedrigstapelnd“ („FR“), als „recht zärtlich“ („Die Zeit“), als „wunderbar kurzweilig“ („SZ“), als „besonders interessant“ („Tip“) sowie als „teils tief, teils pfiffig“ („NZZ“).
 
Wie er wirklich ist, erfährt, wer am 1. März in den „Toten Salon“ ins Hamburger Literaturhaus kommt. Dort wird Jochen Schmidt auftreten, flankiert von den Gastgebern Gerhard Henschel und Rayk Wieland.